meine (unsere) Ballone         >> Hintergrundwissen
 
  D-OSRL
...war unser erster Ballon      (Eigentümergemeinschaft)
 
Hersteller Schröder fire balloons
Baujahr/ W.Nr.: 1992 / 244
Volumen/Höhe/Durchmesser: 3000 m³ / 26 m / 18 m
Gewicht / typ. Startgewicht: 337 kg / ca. 715 kg
Brenngas: 4x 20 kg Propan
zugelassen für: 1 + 3 Personen
   
1992 Indienststellung
05/1999 Eigentümer: H. Langhammer
07/1999 verkauft
   

 

     
...das ist meiner   D-OFBH
...war unser zweiter Ballon      (Eigentümergemeinschaft)
 
Hersteller Schröder fire balloons
Baujahr/ W.Nr.: 1994 / 385
Volumen/Höhe/Durchmesser: 3000 m³ / 26 m / 18 m
Gewicht / typ. Startgewicht (max): 352 kg / ca. 700 kg   (805 kg)
Brenngas: 4x 20 kg Propan
zufelassen für: 1 + 3 Personen
   
1994 Indienststellung
05/1999 Eigentümer: S.Reimer
03/2003 vorüberg. Stillegung
04/2007 Neuanmeldung
09/2009 Stillegung
10/2009 verkauft
       

Etwas Ballontechnik und Hintergrundwissen

Seit 1992 wurden in Deutschland keine Ballone mehr mit Eigennamen zugelassen.
Daher tragen nunmehr auch alle Ballone eine internationale Luftfahrt-Kennung. Hierbei steht der erste Buchstabe "D-" für Deutschland und der erste Buchstabe im Suffix "O" für die Luftfahrzeugart Freiballon. Die letzten drei Buchstaben ist der individuelle Teil der Kennung. (z.B. "FBH" für Freiberger Brauhaus)

Alle Luftfahrzeuge in Deutschland sind in die Luftfahrzeugrolle beim Luftfahrtbundesamt eingetragen unterliegen der Haftpflichtversicherung für Luftfahrzeuge und müssen jährlich oder nach je 100 Flugstunden in einem Luftfahrttechnischen Betrieb nachweislich geprüft werden.

Diese Prüfung erstreckt sich bei den Heißluftballonen auf alle sicherheitstechnischen Teile, wie: Gasflaschen, Gasleitungen, Brenner, Ballonkorb, Korbaufhängungen, Hüllenaufhängung, Reißfestigkeit und Luftdurchlässigkeit des Hüllenstoffes (spez. Ripstopp-Nylon), höchste Hüllentemperatur seit der letzten Jahresnachprüfung.

Der Heißluftballon erhält seinen Auftrieb durch die Dichteunterschiede der Außenluft und der Heißluft in der Hülle. Die typische Hüllentemperatur bei der Ballonfahrt beträgt etwa 90-100 °C. Die genehmigte Obergrenze liegt bei 110 °C, daher ist die mögliche Zuladung in den warmen Sommermonaten geringer als im Winter.

Ein Ballon bewegt sich wie eine Seifenblase, nur mit dem Wind. Diese Geschwindigkeit die stets gleich der Windgeschwindigkeit ist, können wir bei der Landung nur durch Schleifen des Korbes am Boden abbremsen. Daraus ergibt sich, dass Ballone nur bei schwachem Wind starten und landen können. Um aber vor Überraschungen sicher zu sein ist eine ausführliche Flugwetterberatung vor jedem Start vorgeschrieben.